Enttäuschende Vorstellung führt zu torreichem Spiel

Die C-Jungs gewinnen ihr vorletztes Auswärtsspiel in Vohwinkel 39:42 (16:18) trotz schwacher Gesamtleistung.

Der bessere Start in das Spiel gelang den Gästen aus Korschenbroich. Über 0:2 und 1:4 konnte man bis zum 2:5 den besseren Spielbeginn verbuchen. Eine Unterzahlsituation auf Korschenbroicher Seite ließ die Gäste auf 4:5 verkürzen. Bis zur 13. Minute präsentierten sich die TVK-Jungs nicht mit dem Maximum ihres Könnens, konnten den Gegner jedoch auf Abstand halten. Von da an bestimmten viele inkonsequente Aktionen, fehlende Konzentration und entsprechende Abschlussqualitäten, sowie vor allem mangelndes Deckungsverhalten das Spielgeschehen auf Korschenbroicher Seite. In der 17. Minute gingen die Gastgeber somit das erste Mal in Führung (12:11). Die Korschenbroicher blieben dran, liefen zwischenzeitlich jedoch einem zwei Tore Rückstand hinterher. Den konnten sie durch bewussteres Auftreten in den letzten drei Spielminuten der ersten Hälfte bis zur Pause wieder in eine zwei Tore Führung drehen (16:18).

Eine deutliche Ansprache und zwei schnelle Tore mit dem Wiederanpfiff ließen die Hoffnung aufkeimen, dass die Mannschaft zur sonstigen Form übergeht. Leider war dieser Eindruck nur von kurzer Dauer und das Spiel gestaltete sich bis zur 31. Minute ausgeglichen. Hinten wurde weiterhin zu wenig zugepackt, vorne ging man jedoch mit klarerem Kopf ins Angriffsspiel. So gelang den Korschenbroichern ein 3:0-Lauf, sowie die erste fünf Tore Führung (21:26, 33.). Immer wenn man dachte, jetzt ist der Schalter umgelegt, folgte die Gegenantwort der Gastgeber. Von 22:27 wurde auf 26:28 verkürzt, dann zogen die TVKler wieder mit drei Toren in Folge davon und so ging es im Pingpong weiter. In Unterzahl fing man sich in der letzten Minute noch drei Gegentore, die vom 36:42 zum finalen Endstand von 39:42 führten.

„Ich bin mit der Vorstellung meiner Mannschaft absolut unzufrieden. Wir haben das Spiel und den Gegner zwar nicht unterschätzt, haben es bzw. ihn aber auch nicht als ernst genug genommen. Die Abwehrleistung war jenseits von dem was wir spielen können und im Angriff haben wir zwar 42 Tore geworfen, jedoch auch nicht unser bestes Spiel gespielt. Dies war eine Mannschaftsleistung, die definitiv unter den Möglichkeiten geblieben ist und aufgrund nicht ausreichend vorhandener Bereitschaft, Leidenschaft, Ernsthaftigkeit und Willen meinerseits sehr kritisch anzusehen ist. Darauf müssen wir eine entsprechende Reaktion zeigen“, resümierte die Trainerin.