mA1 – 35:30 – weiterer Heimsieg gegen Langenfeld

Weiter entwickelt und Heimserie ausgebaut

Die männliche A-Jugend des TVK hat ihren Heimnimbus gewahrt und ihr Spiel gegen die SG Langenfeld mit 35:30 gewonnen.

Nachdem der TVK-Nachwuchs im Nachholspiel unter der Woche bereits eine zufriedenstellende spielerische und physische Entwicklung gezeigt hatte, setzte er diese Entwicklung im Heimspiel gegen die SG Langenfeld fort.

  In den Trainings zuvor wurde die entsprechende Basis gelegt, obwohl Torwart Maurice verletzt ausgefallen war, durch seinen aushelfenden Bruder Pascal im Training jedoch adäquat ersetzt und durch die B-Jugend-Torwarte Luca Koll und Timo Hameleers im Spiel hervorragend ergänzt wurde.
In das Spiel starteten die Jungs um das Trainergespann Adi Stefan und Willi Aretz erst verhalten. Ständig wechselnde Führungen bzw. ausgeglichene Spielstände spiegelten ein über weite Strecken enges Spiels wider.

Beim Halbzeitstand von 17:16 für den Gastgeber ging es in die Kabinen. Durch einen 4:0-Lauf von 19:19 auf 23:19 setze sich der TVK erstmalig deutlicher vom Gegner ab und wurde fortan sicherer und zeigte sehenswerte und erfolgreiche Auslöse- und Folgehandlungen.

„Überhaupt haben wir heute im Positionsangriff sehr strukturiert und geduldig gespielt, was gegen die offensive und regelkonform aggressive Abwehr des Gegners teilweise schwierig war. Hier war geduldiges Angriffsverhalten unserer Jungs gefragt, das sie erfreulicherweise nur kurzzeitig aufgegeben hatten, was der Gegner dann wiederum zu „geklauten Bällen“ und Gegenstoßtoren nutzte. Auch die Wurfquote von 73 % war diesmal sehr gut und tauglich, einen Gegner zu schlagen, dessen gesamtes Leistungsvermögen nicht weit weg war von unserem und der uns lange ärgern konnte!“, stellte Willi fest.

Das Gegenstoßverhalten mit wenigen Fehlpässen in die „erste Welle“, einer nur bedingt funktionierenden „zweiten Welle“ und einer Wurfeffektivität von 60% ist sicherlich verbesserungsfähig. Im Ergebnis kann das Gegenstoßverhalten strukturierter und zielführender gespielt werden.

Insgesamt zeigten die Jungs des TVK jedoch im Angriff wieder eine Entwicklung, die ihre Trainer zuversichtlich stimmt.
Das Abwehrverhalten jedoch gilt es zu verbessern. Im 1:1-Verhalten müssen die Jungs Basics zielorientierter anwenden. Auch das Abspracheverhalten im Innenblock der 6:0-Abwehr muss insbesondere hinsichtlich des Kooperationsverhaltens der Rückraumspieler mit dem Kreisspieler besser werden.

Darüber hinaus ließ man zu, dass übergehende Spieler die Abwehr ungestört hinterlaufen konnten. Hier müssen eigene Arbeitsräume bearbeitet und übergehende Spieler stringenter übergeben/übernommen bzw. deren Laufweg gestört und unterbrochen werden.

„Die Torhüter hatten heute einen guten Tag, obschon auch unglückliche Aktionen dabei waren. Aber, wie hat einmal ein berühmter deutscher Handballtorwart gesagt: „Ein Torwart muss nicht jeden Ball halten, sondern „nur“ die entscheidenden!“ Das haben die Jungs!

Es freut mich insbesondere, dass die aushelfenden Torhüter der B-Jugend tolle Paraden gezeigt haben!“, so Willi.

„Mir hat die taktische Disziplin, mit der die Jungs im Angriff agiert haben, gefallen“ analysierte Adi treffend und wünschte sich, dass auch die Abwehr mit einer solchen taktischen Disziplin spielen möge.

„Letztlich war das Spiel über weite Strecken eng, ohne, dass ich prinzipiell Angst hatte, dieses verlieren zu können! Wir werden weiter hart und zielführend in den Trainings unterwegs sein, um unsere Entwicklung voranzubringen.

Trainingsziel wird auch sein, die Spieler mit weniger Spielanteilen so zu fördern, dass sie Anschluss an die Leistungsträger finden und wir so auch in der Breite beständiger werden. Prinzipiell sind sie alle menschlich und handballerisch gute Jungs, auf die der Verein ein Stück weit Stolz sein!“, so Willi im Schlussstatement im Kreise der Eltern, die sich nach dem Spiel noch zu einer Elternversammlung getroffen hatten.