mA1 sichert sich mit überragender Mannschaftsleistung den letzten Oberligaplatz

Rückblickend war es wohl eine glücklich Fügung, dass der Gegner für das Erste der drei Turnierspiele die HSG Neuss/Düsseldorf war. Schon im Vorfeld war klar, dass diese mit 8 Spielern aus dem aktuellen A-Jugend Bundesliga Kader antreten würden und wir nichts zu verlieren hatten.

Nach der Papierlage ohne Chance spielte der TVK befreit auf und konnte der HSG bis 5 Minuten vor Spielende ein 15:15 Unentschieden abringen. Erst in den letzten Minuten hatten wir dann der, deutlich athletischeren, Mannschaft nichts mehr entgegen zu setzten und mussten das Spiel schließlich mit 16.21 (8:9) verloren geben.

Viel wichtiger als das Ergebnis war hier aber sicher das gewonnene Selbstbewusstsein, mit dem wir in das zweite Spiel gegen Langefeld gehen konnten.

Hier bahnte sich quasi ein Deja Vu an – ähnlich wie Angermund letzte Woche – war auch die SG Langenfeld ersatzgeschwächt mit 6 Spielern und 1 Torwart so gerade spielfähig. Schade für die sympathische Truppe, mit den wir uns in den letzten Jahren mehrfach messen durften.

Nach 10 ausgeglichenen Minuten, wurde früh mit einer Manndeckung gegen den Halblinken von Langenfeld der Gegner seiner stärksten Waffe beraubt und der TVK kam über 7:4 in der Halbzeit zu einem ungefährdeten 17:10 Erfolg.

Somit kam es dann um 18:05 bei gefühlten 50°C in der Lobbericher Sporthalle gegen den Gastgeber TV Lobberich zum „Endspiel“ um den letzten zu vergebenden Oberligaplatz.

Auch die Lobbericher Mannschaft kennen wir schon seit einigen Jahren – ein schwer zu spielender Gegner, der in dieser Besetzung schon lange zusammenspielt, mit einem schnellen und beweglichen Handball vor einem starken Torwart.

So wechselte in der ersten Halbzeit, in einem von Spannung kaum zu überbietenden Spiel, ständig die Führung, mit dem besseren Ende und einer 8:9 Halbzeitführung durch ein Tor in letzter Sekunde für den TVK.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit konnten wir uns, sicher auch durch einige, erstklassige Paraden unserer Torhüter, spielentscheidend absetzen. Am Ende fehlte es für Lobberich an der Kraft sich nochmal aufzubäumen und der TVK konnte auch dieses Spiel mit 16:11 für sich entscheiden.

„Mehr ging eigentlich nicht für den Jungenbereich“, konnte Jungenwart Michael Schepanske nur mehr als zufrieden feststellen. „Das wir nicht nur in jedem Jahrgang Oberliga spielen, sondern mit der mC2 auch das letzte, gemeldete Team sich überregional qualifizieren konnte, ist schon ein toller Erfolg für uns“