mA1 – Erfolgreicher Start in die Kreisqualifikation

Das erste von zwei Quali-Spielen auf Kreisebene zur Qualifikation zur Oberligasaison 2017/2018 führte die A-Jugendmannschaft des TVK zur Turnerschaft Lürrip, die wiederum bereits ihr zweites Spiel in der Dreiergruppe des HK Mönchengladbach zu absolvieren hatte. Sein erstes Spiel hatte der Gegner des TVK gegen ATV Biesel mit 14:36 verloren.

So bestand die erste Aufgabe des Trainergespanns Adi Stefan und Willi Aretz darin, für „Bodenhaftung“ ihrer Jungs zu sorgen, hatten sie doch eine vermeintliche leichte Aufgabe anzugehen.
Weiterhin wollte man das Spiel nutzen, Trainingsinhalte anzuwenden und zu verfestigen, als auch in den Trainingsbetrieb wiedereingestiegene langzeitverletzte Spieler an die Mannschaft heranzuführen.

So sollte die aus den Jahrgängen 1999 und 2000 zusammengestellte Mannschaft auch die bereits in den Turnieren in Krefeld-Oppum und im Qualiturnier zur RLN angewandten Angriffs- und Abwehrformationen durch Anwendung derselben verinnerlichen und weiter verbessern.

In der ersten Spielphase hielt die Turnerschaft mit allen ihr zur Verfügung stehenden Möglichkeiten dagegen und konnte bis zum Spielstand von 5:5 das Spiel ausgeglichen gestalten. Der TVK-Nachwuchs fand erst danach eine adäquate Einstellung zum Spiel und zeigte fortan, dass tatsächlich eine gute Entwicklung zu erkennen ist, ging in Führung und baute diese zur Pause auf 21:12 aus.

Die Halbzeitpause nutzten die Trainer Adi und Willi nun, der Mannschaft neue Vorgaben für die zweite Halbzeit mitzugeben. So wurde die 5:1-Abwehr nun stabiler und sicherer vor dem ohnehin durchgängig sehr gut haltenden Luca Koll. Der B-Jugendliche vertrat den erkälteten Maurice Beckers im Tor.

Auch das Tempospiel entwickelte sich fortan zur vollsten Zufriedenheit. Im Positionsangriff wurden Konzeptionen eingeübt und verschiedene Spieler an die speziellen Anforderungen auf ihren Abwehrpositionen herangeführt. Auch die Kommunikation innerhalb der verschiedenen Abwehrpositionen wurde strukturierter und zielführender. Aus dieser sicheren Abwehr heraus lief der Nachwuchs des TVK zahlreiche, erfolgreich abgeschlossene Gegenstöße, was sicherlich auch dem eintretenden Substandverlust des Gegner zuzuschreiben war.

Willi hielt bewusst den Spannungsbogen hoch und formulierte in seiner Ansprache anlässlich des Team-Time-Out in der 47. Minute dahingehend, dass man die durch Biesel vorgelegte Tordifferenz von +22 überbieten wollte. Beim Spielstand von 39:17 hatte der TVK erstmalig diese Tordifferenz egalisiert und beim 44:20 auf +24 Tore und letztlich mit dem Endstand von 49:24 auf +25 Tore ausgebaut.

„Ich habe bewusst diese Vorgabe der im Vergleich zu Biesel zu erzielenden besseren Tordifferenz gemacht, um den Spannungsbogen hochzuhalten und keine Zufriedenheit bei den Spielern aufkommen zu lassen. Dass diese Erkenntnis im Ergebnis eher unbedeutend ist, wissen wir alle. Am kommenden Samstag werden die Karten gegen einen starken Gegner neu gemischt. Da zählen zurückliegende Ergebnisse nicht. Dass wir heute hinsichtlich der Feldspieler mit Ausnahme des Langzeitverletzten Bjarne Koll mit „voller Kapelle“ auflaufen konnten, freut mich. Die Mannschaft befindet sich in einer guten Entwicklung, rückt auch als Team immer enger zusammen. Physische Fähigkeiten beim ein oder anderen ehemals verletzten oder wegen Abiturprüfungen aussetzenden Spielern verbessern sich. Das Spielverständnis in Abwehr und Angriff wird zunehmend adäquater. Das konzeptionelle Verhalten, sowie das Spiel mit Auslöse- und Folgehandlungen wird zielführender, Knotenpunkte genauer gespielt.
Wir lehnen uns jedoch keinesfalls in Zufriedenheit zurück, sondern wissen um die noch zu bearbeitenden „Baustellen“ und hauen in Trainings und Spielen alles rein. Wir haben noch circa einen Monat zum Turnier der Gruppenzweiten um den Einzug in die Regionalliga Nordrhein. Ich sehe uns dort prinzipiell nicht chancenlos. Bis dahin gilt, sich auf Kreisebene auf die Qualifikation zur Oberliga zu konzentrieren und bestenfalls Erster im Kreiswettbewerb zu werden. Den ersten von zwei Schritten hierzu haben wir heute gemacht!“, so Willi Aretz.