2 Sekunden fehlen der mC1 im Qualiturnier

In der gut gefüllten Waldsporthalle trafen unsere Jungs der mC1 im Qualiturnier zur Oberliga auf die Bergischen Panther, Tusem Essen und den ART Düsseldorf.

Gut vorbereitet und mit dem nötigen Willen ging es im ersten Spiel des Tages gegen die Bergischen Panther. Trotz anfänglicher Nervösität bekam man den Gegner und das Spiel schnell in den Griff. Nach 12 Minuten führten unsere Spieler mit 2:6. Irgendwie kam dann ein Bruch in unser Angriffsspiel. Viele technische Fehler und einige Fehlentscheidungen zum Torwurf bescherrten den Panthern aus unserer Sicht unnötige Ballgewinne. Das Spiel kippte und wir lagen plötzlich 9:7 hinten. Mit einer starken Willensleistung der ganzen Mannschaft konnten wir aber noch ein 9:9 Unentschieden retten.

Im zweiten Spiel gegen den ART Düsseldorf war nichts zu holen. Gegen eine im Angriff und Abwehr schnelle Mannschaft waren wir gestern überfordert. So verloren wir verdient mit 3:13.

Da Tusem Essen gegen die Bergischen Panther gewinnen konnte, kam es zum entscheidenden Spiel gegen die Essener. Bei einer Niederlage würden wir mit hoher Wahrscheinlichkeit nächste Saison in der Kreisliga spielen müssen. Bei einem Sieg wären wir Turnierzweiter und somit definitiv in der Verbandsliga. Bei einem Unentschieden war der dritte Platz so gut wie sicher. Das bedeutet die Teilnahme an einem Entscheidungsturnier zur Verbandsliga.

Irgendwie hatte man den Eindruck, das Spiel gegen die Bergischen Panther würde sich wiederholen. Unsere Jungs dominierten Spiel und Gegner. Die Führung von 3:5 war demnach folgerichtig und hätte auch noch höher ausfallen können. Wieder wurden dann im Angriff viele technische Fehler begangen. Im Gegensatz zum Spiel gegen die Panther gerieten wir aber nicht in Rückstand. 30 Sekunden vor Schluss gelang uns der 8:9 Führungstreffer und die Tür zur Verbandsliga war auf. Essen hatte noch einen Angriff und nur wenige Sekunden zu spielen. Die Abwehr stand gut und ließ einen Durchbruch der Essener nicht durch. In der sprichwörtlich letzten Sekunde fasste sich ein Essener Spieler ein Herz und setzte einen Sprungwurf von der 9,-m Linie an. Der Ball landete unhaltbar im linken oberen Eck. Die Tür zur Verbandsliga war wieder zu.

Handball kann „hart“ sein. Jetzt heißt es am nächsten Wochenende die Leistung von gestern wieder abzurufen und diese über die vollen 20 Minuten auf die Platte zu bringen. Dann ist die Tür zur Verbandsliga wieder auf.