FS Spiel der gemischten C/B – Jugend

 

Am gestrigen Samstag war ein Spiel gegen die sehr ambitionierte C -Mannschaft aus Bevo/ Niederlande  abgemacht worden. Aufgrund der Ferien konnte unsere C – Jugend nur mit 4 Spielern antreten, daher hatten wir uns frühzeitig mit den Trainern der männlichen B – Jugend  abgesprochen und wir konnten unseren Kader mit 5 Spielern auffüllen ( an dieser Stelle ein dickes Dankeschön). Zusammengespielt hatten wir  in dieser Formation noch nie und alle waren skeptisch, was uns dieses Spiel wohl bringen würde.  Die Mannschaft aus Bevo hingegen war in den vergangenen Wochen auf Gegnersuche in Deutschland, da sie in Holland nicht so oft gefordert werden. Die bisherigen Spiele konnten sie auch deutlich für sich entscheiden.

Die Trainer einigten sich auf 3 Spielabschnitte a 20 Minuten.  Die Begegnung begann von Beginn an mit hoben Tempo  und einem erstaunlich guten Niveau. Bei uns standen erstmals in ihrer noch so jungen Karriere die Mettler Brüder gemeinsam auf der Platte, zudem  durfte der etatmäßige Torhüter der C – Jugend sein Wohl als Feldspieler suchen.

Während wir körperliche Vorteile hatten und durch druckvolles Angriffspiel mit mannschaftsübergreifenden Auslösehandlungen  im Angriff Akzente setzen konnten, was nicht unbedingt zu erwarten war, überzeugten die Jungs aus Bevo immer wieder mit gekonnten Kreisläuferanspielen  und sehr guten schnell vorgetragenen Kontern. So durften wir uns nach dem ersten Drittel  mit einem unentschiedenen Spielstand zufriedengeben. Im zweiten Dritten standen wir in der Defensive deutlich verbessert und viel lockerer auf den Beinen, diese Aggressivität schmeckte unserem Gegner nicht und wir konnten das zweite Drittel mit 7 Toren für uns entscheiden. Bei uns wurde viel gewechselt und viele Spieler fanden sie auf für Sie ungewohnten Positionen wieder, jedoch war nie ein Bruch in unserem Spiel festzustellen und alle haben gut miteinander harmoniert, sicherlich auch ein Verdienst der gemeinsamen Vereinsphilosophie. Die Pause zum letzten Drittel  wurde taktisch nicht genutzt, sondern zur Harzgewöhnung. Da das Spielen mit Harz in den Niederlanden auch im Jugendbereich obligatorisch ist hatten sich die Trainer darauf geeinigt, das letzte Drittel mit Harz zu spielen. Für unsere Jungs ein ganz neues und aufregendes Gefühl, und die ersten Pässe landeten dann auch auf den Schnürsenkeln der Mitspieler. Doch nach einer kurzen Phase der Eingewöhnung lief der Ball wieder gut in unseren Reihen und wir konnten unseren Vorsprung bis zur Schlusssirene verteidigen.    Alle waren sich nach dem Schlusspfiff einig, dass es ein erstaunlich guter Test und keine verschenkte Zeit unsere Mannschaft war und auch die Jungs ans Bevo hatten einen sehr guten Job gemacht und auch laut deren Aussage eine Menge mitnehmen können.

Rainer