Rogawska beim TVK bald mit Doppelrolle

Quelle: Rheinische Post vom 26.02.2015 (Von Kristina Rost)
Der Däne trainiert demnächst die erste und zweite Mannschaft. Der TVK II trifft nun auf Geistenbeck.

In der Verbandsliga gehört er zum festen Inventar des TV Korschenbroich. Seit einiger Zeit findet sich Maximilian Schreiner aber auch immer häufiger im Kader der Drittligamannschaft seines Vereins wieder. Der Halblinke ist damit ein Paradebeispiel. Ein Paradebeispiel dafür, dass der Weg zwischen Erst- und Zweitvertretung beim TVK kurz ist, dafür, dass Spieler aus der Verbandsligamannschaft in die erste Mannschaft aufrücken können. In Zukunft wird der Weg sogar noch kürzer sein. Denn nun hat der TV Korschenbroich bestätigt: Ronny Rogawska wird ab der kommenden Saison neben der Drittligamannschaft auch das Verbandsligateam trainieren.

Und das heißt: Der Däne beäugt dann nicht nur die Potenziale der Drittliga-Akteure, sondern auch die der Verbandsligaspieler und kann bei Bedarf Spieler aus der zweiten in die erste Mannschaft lotsen. „So können die Mannschaften noch enger zusammenrücken. Beispielsweise im Falle von Verletzungen kann ich dann Spieler in die erste Mannschaft holen“, sagt Rogawska, der mit dem zusätzlichen Engagement den zur nächsten Saison zum ATV Biesel wechselnden Bodo Leckelt ersetzen wird. Zunächst einmal sind es aber noch neun Saisonspiele, in denen Leckelt an der Seitenlinie des TVK II das Ruder in der Hand hat.

In dieser heißen Phase der Saison steht für das Leckelt-Team als nächstes am Samstagabend (19.30 Uhr) das Nachbarschaftsduell gegen den TV Geistenbeck auf dem Programm. Und in dem will der TVK noch eine offene Rechnung begleichen. Im Hinspiel unterlag Korschenbroich dem TVG nämlich 27:28. „Im Hinspiel haben wir gut angefangen, uns aber dann durch Kleinigkeiten aus dem Konzept bringen lassen. Das soll uns nicht nochmal passieren. Geistenbeck wird mit allen Mitteln versuchen zu gewinnen, aber wir haben das Gegenmittel selbst in der Hand“, sagt Leckelt.

Geistenbecks Trainer Thomas Laßeur hätte indes nichts dagegen, wenn die Partie ebenso ausgehen würde wie das Hinspiel. Dafür aber, so der Trainer, müsse seine Mannschaft sowohl im Angriff wie in der Abwehr konsequenter agieren als zuletzt im Spiel gegen den TSV Kaldenkirchen, das man 30:32 verlor. „Wir müssen vor allem hinten stabiler stehen. Außerdem hat Korschenbroich eine sehr kompakte Abwehr mit sehr großen Leuten, die müssen wir knacken“, sagt Laßeur und fügt hinzu: „Korschenbroich wird uns nichts schenken, aber wir ihnen aber auch nicht.“ Einem richtigen Derby steht somit nichts im Wege.